VITASOPHIE

positiv denken

Der Mensch ist, was er denkt

Daher: wir sind heute das, was wir früher gedacht haben. Konsequenterweise werden wir in der Zukunft das sein, was wir heute denken. Wenn ein Mensch denkt, dass es ausgerechnet ihm immer schlecht geht, dann wird es ihm auch eben immer schlecht gehen.

Dies wirft auch ein Licht auf das Thema Karma: unser Karma in diesem Erdenleben ist zusammengesetzt aus unserem Denken, Sprechen und unserem Tun in früheren Erdenleben. Es sind also unsere "Altlasten", die wir dabei sind, aufzuarbeiten, zu bereinigen, umzuwandeln. Wir haben in unseren früheren Erdenleben kaum oder wenig bewusst gelebt. Aus Dummheit, Naivität haben wir - wir alle, niemand ist ausgeschlossen - Fehler gemacht, im Umgang miteinander, auch im Umgang mit der Natur um uns herum. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil wir es nicht anders wussten und konnten. - Heute können wir es anders wissen.

Weil wir also in vergangenen Zeiten unser Leben nicht bewusst gelebt haben, haben wir auch - die meisten von uns - keine Erinnerung daran. Wer abends seine Armbanduhr gedankenverloren irgendwo hinlegt, muss sie morgens suchen. Wer sie abends ganz bewusst auf einen bestimmten Platz legt, und sich den Platz merkt, weiß am nächsten Morgen sofort, wo er sie hingelegt hat.


Die Zeit der Entfaltung unseres Bewusstseins beginnt

.... jetzt. In dem Maße, wie wir unser gegenwärtiges Leben bewusst leben und gestalten, werden wir uns im nächsten Leben auch daran erinnern.

Wir dürfen davon ausgehen, dass wir in vergangenen Erdenleben Vieles, Vieles falsch gemacht haben. Wir alle. Wir alle bedeutet, dass wir einander uns auch nicht gegenseitig unsere Fehler vorwerfen dürfen. Fehler machen, aber eben auch daraus lernen, ist menschlich, sehr menschlich. Nur durch Fehler-machen und daraus lernen, und es das nächste Mal besser machen, kommen wir in unserer Entwicklung in Richtung Freiheit voran. Und wir kommen um so besser voran, je mehr wir uns dabei gegenseitig unterstützen.


Jede Vision ist werdendes Karma

Zurück zum positiven Denken. Da jede Vision werdendes Karma ist, d.h. sich in unserem Leben verwirklichen will, und das so schnell wie möglich, ist es wichtig, darauf zu achten, welche Art von Visionen das sind. Positives Denken bedeutet: positive Gedanken und Bilder, Bilder von Situationen, in denen für die Menschen und die Welt Aufbauendes, Konstruktives, von Liebe Getragenes geschieht. Sind die Bilder negativ, kommt auf den Menschen, von dem sie ausgehen, eben auch Negatives zurück. Er wird dann in seiner Entwicklung entsprechend zurück geworfen.

Der erfolgreiche Hand(Fuß-)ballspieler achtet nicht auf den Ball, wenn er losstürmt, er sieht den Ball bereits im Netz! Er lebt das im Voraus! Es ist seine Vision. Der Stabhochspringer, wenn er losrennt, sieht sich bereits über dem Netz und dahinter gut auf dem Boden gelandet. Die Vision besteht also aus der vor dem Ereignis, im voraus erlebten erfolgreichen Durchführung des Planes, der Visionär genießt gefühlsmäßig seinen Erfolg. Es ist wichtig, dass er nicht nur ein Bild vor sich hat: er stellt sich auch seine Glücksgefühle vor, die er haben wird, wenn das Ziel erreicht ist. Als Drittes steckt er seinen ganzen Willen in sein Vorhaben. Und schließlich, ebenfalls ganz wichtig, lässt er los, damit die Vision den Raum haben kann, in dem sie sich verwirklicht. Wenn die Vision nicht losgelassen wird, bleibt sie beim Visionär hängen, kann sich nicht entfalten.

Sie sieht das in der Praxis aus? Jeder Fußballfan z.B. kennt den Frust, wenn die eigene Mannschaft nicht den Mut hat, nach vorne zu stürmen. Da wird zaghaft der Ball nach vorne gegeben, irgendwo hin, dann wieder schräg nach hinten, noch mal schräg nach hinten, zehn Schritte vor, 15 zurück, Ballverlust... Wenn der Gegner mutiger und damit schneller und geschickter ist, nutzt er die Situation aus und schießt sein Tor!! Meine Empfehlung: Mut, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, und nicht zuletzt Intuition!!


Gerechtigkeit und Ausgleich sind kosmische Kräfte

An dieser Stelle ist darauf aufmerksam zu machen, das nicht alles, was wir uns vorstellen, Wirklichkeit werden kann bzw. darf. Das Schicksal eines Menschen (das sich der Mensch ja übrigens vor seiner Inkarnation selbst aussucht) verlangt von ihm möglicherweise, dass er gewisse unangenehme Dinge auszuleben hat, als Ausgleich für falsche Verhaltensweisen in der Vergangenheit. Wer in früheren Erdenleben mit Gütern gesegnet war, diese aber vielleicht verschwendet oder missbraucht hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn er in diesem Leben immer knapp bei Kasse ist. Wer Liebe, Zuneigung seiner Mitmenschen in früheren Leben nicht zu schätzen wusste, vielleicht missbraucht hat, muss sie vielleicht in diesem Leben entbehren, damit er am eigenen Leibe erfährt, wie die Gefühle eines Menschen sind, der das erlebt. Der Ausgleich in diesem Erdenleben geschieht nicht als Strafe, Strafe gibt es nicht im Kosmos, aber Gerechtigkeit, Ausgleich. Wenn der Mensch die Entbehrungen von Liebe, Glück und finanziellen Werten erlitten und durchgemacht hat, bereut und sein Leben neu, positiv gestaltet, wird die Fülle zurückkommen.


Glück lässt sich nicht zwingen

Man kann also den Kosmos, das Schicksal, nicht zu Liebe und 6 Richtigen im Lotto zwingen. Anders lautende Buchtitel aus dem US-amerikanischen Raum sind irreführend, wonach man lediglich im Kosmos zu bestellen braucht, was man haben will. Deren Autoren missbrauchen eine Sehnsucht in den Menschen. Ihre eigene Kasse mag sich dabei mehr oder weniger füllen, und ihre Vision vorübergehend Wirklichkeit werden. Längerfristig führt ihr Verhalten jedoch zu einem Karma wie oben beschrieben.

Beim Ausleben unseres alten Karmas und der Vorbereitung des neuen verhält es sich ähnlich. Dieses Thema ist mir so wichtig, dass ich versuche, mit vielen Bildern und Begriffen und Aspekten allmählich Transparenz zu schaffen. Oben habe ich Karma als unsere "Altlasten aus unserer Vergangenheit" bezeichnet. Visionen müssen wir loslassen, damit sie sich in Raum und Zeit verwirklichen können, ebenso aber auch unsere alten Muster und damit Probleme aus der Vergangenheit, die unser Karma ausmachen. Gleichzeitig sollten wir bewusst neue Muster stricken. Bei dem Stricken von neuen Mustern verwenden wir die Fäden unserer Erfahrungen in der Vergangenheit. Jeder Erfahrungsfaden ist kostbar, unsere Erfahrungen sind Fäden aus Gold, mit denen wir unsere Zukunft weben.


Die Zeit des Aufwachens ist gekommen

In dem Märchen "Dornröschen" ist das Schicksalsweben ein Thema gleich am Anfang des Märchens. Die Prinzessin (Symbol für die Menschenseele, unser Weibliches in seiner Jugendzeit) bekommt Besuch von 12 Feen (Symbol für die 12 Schicksalskräfte aus den 12 Sternbildern, aus denen das Schicksal des Menschen gewoben wird). Eine der Feen bestimmt, dass Dornröschen im Alter von 15 Jahren sich an einer Spindel (Symbol für die Gefahren im täglichen Leben) stechen und tot umfallen solle. Jedoch gibt es zum Glück noch eine 13. Fee (Symbol für die Summe der 12 Schicksalskräfte, oder Ergebnis von 12 Bemühungen), die den Tod umwandelt in ein Einschlafen.

Dieses Märchen charakterisiert unsere Zeit: das Bewusstsein des Menschen (das Weibliche, die Seele) hat lange Zeit (im Märchen symbolisch 100 Jahre) geschlafen. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo es aufwacht, und mit ihm das ganze Königreich = unsere Welt. Dieses Aufwachen des Bewusstseins hat schon vor ein paar Jahren begonnen, es fing in etwa an mit dem Bekanntwerden von "schwarzen Konten", es folgten kostenlose Flüge, jetzt werden die 2. und 3. und noch mehr Zusatzeinkommen unserer Entscheidungs- und Verantwortungsträger enthüllt. Es werden Beträge und Namen von Personen und Lobbys genannt, die man sich merkt. Unser Bewusstsein hat begonnen, sich zu entfalten, immer mehr Menschen wachen auf, und das weltweit.


Das Gespür für Echtheit, Authentizität nimmt zu

Charakteristisch für die Bewusstseinsentfaltung ist z.B. auch ein Zunehmen des Gespürs der Menschen für Echtheit, Authentizität. Wer heutzutage, in welchem sozialen Umfeld auch immer, versucht, andere mit Täuschungen und Tricks zu beeinflussen, blamiert sich bodenlos und hat ausgespielt. Echte Vorbilder haben es nicht nötig, laut aufzutreten. Echte Autorität verhält sich vorbildlich, nämlich freilassend und achtend. Sich vorbildlich verhalten bedeutet für mich, ein Bild vorzuleben, das für andere, vor allem junge Menschen, nachahmenswert ist.

Dieses Aufwachen des Bewusstseins äußert sich so, dass die Menschen, vor allem junge, anfangen, zumindest einmal stutzig zu werden und sich stirnerunzelnd zu fragen: "ja- was läuft denn eigentlich um mich herum ab?" Die Feststellung folgt, dass die Menschen und die Natur - ebenfalls weltweit - ausgebeutet, manipuliert und missbraucht werden. Die alten Mächte, die über Jahrtausende mit Gewalt und Brutalität die Menschen beherrschten, sind noch da und versuchen, die Macht aufrecht zu erhalten. Weiterhin mit Gewalt und Missbrauch. Aber ihre Tage sind gezählt, mit zunehmender Entfaltung und Stabilisierung des Bewusstseins der Menschen werden sie sich nicht mehr ausbeuten und missbrauchen lassen. In der Zukunft wird der gesunde Menschenverstand auferstehen, die Menschen werden - weltweit - sich für einander interessieren, einander achten und tolerieren, und zusammenarbeiten. So sehe ich also unbedingt zuversichtlich in die Zukunft, die schon begonnen hat.

Im Kosmos, in der Ewigkeit sind die Grundlagen des Daseins: Liebe, Bewusstsein, Fülle, Schönheit, Freude, Gerechtigkeit. Warum müssen wir oft in diesem Leben auf einiges davon verzichten? Damit wir durch unsere Erfahrungen lernen, sie bewusst schätzen zu lernen und in Zukunft liebevoll und achtsam damit umzugehen. Ich wiederhole mich, aber das ist nun mal für mich die zentrale Erkenntnis und Aussage.


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Was immer du tun kannst oder erträumst tun zu können, beginne es.
Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft.
Beginne es jetzt.
(Johann Wolfgang von Goethe)


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Mensch, was du liebst, in das wirst du verwandelt werden.
Gott wirst du, liebst du Gott, und Erde, liebst du Erden.
(Angelus Silesius)

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Die Gedanken sind es, die das Leben des Menschen glücklich oder unglücklich machen.
Marc Aurel, röm. Kaiser


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Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart..
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht.
Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.
Meister Eckehart


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Leben aus der Stille ist Leben aus der Quelle.
Peter Hahne, Fernsehmoderator


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Traurig sein ist etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude.
Paula Modersohn-Becker, Malerin


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Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer, Theologe


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Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung, geliebt zu sein.
Victor Hugo


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Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.
Clemens von Brentano


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Glaube nicht, daß jeder, der lacht, sich freut. Wahre Freude ist eine ernste Sache.
Seneca


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So muß man leben! Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das große Glück kommt.
Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die "kleinen Glücke" gehabt.
Theodor Fontane


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Freu dich über das, was du hast,
anstatt dich über das zu ärgern, was du nicht hast.
Axel von Saldern


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Nimm einen Tag, an dessen Ende du absolut zufrieden bist.
Es ist bestimmt keiner, den du mit Nichtstun verbracht hast,
sondern einer, an dem du alle Hände voll zu tun gehabt und alles erledigt hast.
Margret Thatcher


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Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern


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Jeder einzelne von uns ist unersetzbar wie ein seltenes Exemplar einer Sammlung.
Ernesto Cardenal


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