VITASOPHIE

Gesundheit, Krankheit

Was ist Gesundheit?

Der Mensch ist ein sehr differenziertes und deshalb auch kompliziertes Wesen, auf mehreren sehr verschiedenen Ebenen gleichzeitig zu Hause. Das weiß jeder aus eigener Erfahrung, dass es nicht möglich ist, gleichzeitig mit klarem Kopf sich auf Gedanken, Pläne zu konzentrieren und dabei seine Gefühle zu leben. Wenn die Emotionen mit dem Menschen durchgehen, ist der klare Kopf meistens weit weg. Man muss sich erst mal wieder "beruhigen", bevor es möglich ist, klare Gedanken zu fassen.

Es ist das Ich, das denkt, plant, denn es stammt aus höchsten geistigen Welten, wo die göttlichen Pläne (die Archetypen bei C.G. Jung) ihren Ursprung haben. Die Gefühlswelt, die Seele, wenn sie in ihrer Entwicklung weit genug fortgeschritten ist, kann dem Ich als Spiegel dienen und ihm klarmachen, ob seine Pläne realistisch und sinnvoll sind (siehe hierzu meine Ausführungen in einem anderen Artikel).

Wenn die Pläne, das Denken des Ichs sinnvoll sind, in Harmonie mit der Weisheit der Seele, und der Mensch es dann tatkräftig im Alltagsleben umsetzt, ist der Mensch in Balance - und damit gesund.


Krankheit ist fehlende Balance, das Ergebnis von Unausgeglichenheit

Das Geheimnis der Gesundheit ist also innere Balance, eine Balance zwischen Geist (der plant), Seele (die beurteilen kann, ob das Geplante stimmig ist) und Körper (mit dem der Mensch das Geplante tut).

In anderen Worten: es geht um die Balance zwischen männlich (denken) und weiblich (fühlen) - Yang und Yin - zu viel und zu wenig, also um das richtige Maß, um ausgewogene Proportionen, um innere und äußere ästhetische Architektur. Die Architektur unserer Häuser ist immer ein Spiegel der seelischen Verfassung der Menschen. Umgekehrt haben die in der Architektur verwendeten Farben und Formen auch einen großen Einfluß auf unsere Seele. Es macht einen Großen Unterschied aus, ob ein Mensch in grauen Mauern einer Stadt aufwächst, oder in einem schönen, von einem Garten umgebenen Haus.


Erbgut - Zufall oder Notwendigkeit?

Der Körper des Menschen wird von oben nach unten, vom Geist in die Materie hinein gebildet, ganz präzise, nach dem Bilde des Ich. Gene bilden sich nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern entsprechen Eigenschaften und Qualitäten des Geistes und der Seele, die erst später, in der Verdichtung der Materie als körperliche Eigenschaften des Menschen zur Manifestation kommen. Selbstverständlich spielt hier auch das Erbgut der Eltern eine Rolle. Aber mit der Wahl der Eltern hat sich ja das Ich vor der Inkarnation dieses Erbgut selbst ausgesucht, weil es das für seine weitere Entwicklung braucht. Ein Johann-Sebastian Bach hat sich solche Eltern ausgesucht, die ihm das musikalische Gehör als Erbgut geben konnte, das er brauchte, um sich als Musiker entfalten zu können.

Manchmal sucht sich der Mensch auch "schwieriges Erbgut" aus, weil er sich vorgenommen hat, durch dessen Überwindung seine seelischen Qualitäten zu stärken.

Wenn die körperliche Erscheinung des Menschen ausschließlich von seinem Erbgut abhinge, würden alle Kinder in einer Familie gleich aussehen, und sich gleich verhalten. Das dies in der Praxis fast nie der Fall ist, erklärt sich aus der Tatsache, dass jeder Mensch eben ein Individuum ist, das über seine körperliche Konstitution und seine Physiognomie selbst entscheidet.


Das Gehirn bestimmt nicht über den Menschen, sondern der Mensch über sein Gehirn

Wenn die Oma am Samstagabend noch mal den Mantel und ihre Schuhe anzieht, um zum Vesper-Gottesdienst zu gehen, dann erklärt sich der moderne Wissenschaftler das so, dass irgendwie chemische Abläufe im Gehirn der Oma diese veranlassen, eben Mantel und Schuhe anzuziehen und loszumarschieren. Wie einem mit gesundem Menschenverstand ausgestatteten Menschen aber plausibel ist, geschieht dieses Ritual deshalb, weil die Oma gläubig ist und den Seelenwunsch hat, in die Kirche zu gehen. Der Körper ist das irdische Instrument der Seele und des Geistes, er tut, was diese wollen, dass er es tut, und nicht umgekehrt. Diese Tatsache könnte so manchem Forscher in seiner Ratlosigkeit eine Erklärung und Hilfe sein.


Wie oben, so unten

Die Balance des irdischen Menschen entspricht der Balance im Kosmos: unser physischer Leib ist das Ergebnis der Gedanken und kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die vom göttlichen Vater repräsentiert werden, unsere Seele ist eine Tochter der kosmischen Göttin, unser Höheres Ich ist der Christus. Also wie oben, so unten, wie im Großen, so im Kleinen, wie im Makrokosmos, so auch im Mikrosmos, den der Mensch darstellt, der deshalb auch so bezeichnet wird.

Für diese doppelte Trinität, die zusammengehört, ja eine Einheit ist, gibt es ein wunderschönes Symbol, das besonders in einem unserer in der Vergangenheit geschändeten Brudervolk mit langer religiöser Tradition ein ganz besonders heiliges Zeichen ist:

Nochmal zurück zu der oben erwähnten inneren Balance: der Balance zwischen Denken (Kopf, Sinne, Nerven, Intellekt), Fühlen (Seele, Herz, Emotionen, hohler Bauch, Solarplexus) und dem Tun.

Also, wenn wir einen Plan, ein Projekt haben, etwas vorbereiten:

1.) zuerst gründlich durchdenken, sich umfassend informieren, was weiß man schon, welche Erfahrungen haben andere bereits gemacht? - Wenn der Plan steht:

2.) fühlen, in sich lauschen, die Seele, den Sitz unserer persönlichen Weisheit und unseres Bewusstseins befragen: habe ich an alles gedacht? bin ich rücksichtsvoll, welche Konsequenzen sind abzusehen? Nehme ich Rücksicht auf Andere und die Welt? - Wenn alles stimmig ist und das Herz ja sagt, dann:

3.) es tun!


Es gibt auch Menschen, die nur denken, und denken, und denken. Sie fragen ihre Gefühle nicht, kriegen auch nichts auf die Reihe: mit Erkrankungen der Sinne und Nerven ist zu rechnen.

Menschen, die nur in ihrer Gefühlswelt leben, erleben wir ständig entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Sie denken nicht darüber nach, woher die Probleme kommen, oder wie man sie in den Griff kriegen kann. Es wird nur lamentiert. Es geschieht nicht.

Eine dritte Kategorie ist ständig aktiv, ohne groß das Denken zu betätigen, oder in sich zu lauschen, ob das Tun Sinn macht, was die Konsequenzen ihres Tuns sein könnten.

Sogar Liebe kann blind sein. Wenn sie nicht von Weisheit begleitet wird.

Wenn ein Mensch krank geworden ist, sollte der nächste Schritt nicht nur in die Apotheke oder zum Arzt führen. Nicht nur. Sondern der Mensch sollte sich auch, und vor allem, Gedanken darüber machen, wo in seiner seelischen und körperlichen Organisation mit der Balance etwas nicht stimmt. Die oben besprochenen drei Schritte (denken - fühlen- tun) können hier eine Hilfestellung geben. Wenn erkannt worden ist, wie die Balance wieder hergestellt werden kann, kann Heilung eintreten. Selbstverständlich gehören zur Diagnose einer Krankheit noch weitere Gesichtspunkte, auf jeden Fall sollte ein Arzt oder anderer Therapeut befragt werden. Aber die eigenen Bemühungen sind eigentlich das Wesentliche für die Erhaltung oder Herstellung der Balance und damit Gesundheit. Weil die richtige Balance auch das Immunsystem aktiviert und stabilisiert.

Ein Beispiel, was passieren kann, wenn eine der drei Seeleneigenschaften (denken, fühlen und tun) nicht beachtet wird: ein Wissenschaftler kann mit seinem Intellekt die perfekteste Atombombe entwickeln und bauen. Wenn er nicht in seine Seele lauscht, die aus ihrer Weisheit heraus ihm sagt: "denk an die Konsequenzen, nimmst du Rücksicht auf die Menschheit und die Erde?" usw., geschieht das, was die Menschheit auf schrecklichste Weise erlebt hat, wenn man nur den Intellekt über das Machbare bestimmen lässt, und dieser sich über das Herz hinwegsetzt.


Der Wille zum Gesundwerden ist entscheidend

Also: ein Mensch ist aus der Balance geraten und krank geworden. Was ist zu tun? Wenn man dem Kranken eine Medizin gibt, kann diese momentan eine Erleichterung bringen. Eine dauerhafte Heilung muss jedoch von oben, d.h. vom Ich kommen. Dazu ist der Wille des betroffenen Menschen, durch den sich das Ich äußert, erforderlich, er muss gesund werden wollen. Das ist die Eigenleistung, die das Ich aufzubringen hat. Alle anderen Wesensglieder des Menschen passen sich dann dem Ich an.

Übrigens hat auch der Christus-Jesus Kranke zuerst gefragt, ob sie gesund werden wollten. Nur wenn das bejaht wurde, hat er sie geheilt. Die innere bewusste positive Entscheidung des Menschen ist also der erste Schritt.


Erkenne dich selbst!

Ein nächster Schritt, um aus dem Chaos herauszukommen, ist: sich selbst (sein Selbst) erst einmal kennenzulernen: seinen Horizont erweitern, durch Studium geisteswissenschaftlicher Literatur, und durch bewusstes Erleben und Auswerten der gemachten Erfahrungen. Dadurch geschieht ein spirituelles Aufwachen. Durch das Studium Weisheiten über den Zusammenhang des Menschen mit der geistigen Welt, mit seinem Gott wird die verschüttete, verblasste Erinnerung an den geistigen Ursprung des Menschen wieder ins Bewußtsein gebracht. Dieses Wissen ist nicht etwas Neues, es wurde nur vergessen. Wenn das Interesse am irdischen Dasein geweckt worden ist, ist der Mensch auch motiviert, in Problemen einen Sinn zu sehen, das kann ihn ermutigen, das Leben anzupacken und mit den Problemen fertig zu werden. Durch die Bewältigung der Probleme erstarkt das Ich, kann seine Seelenstruktur, Selbständigkeit, Eigenständigkeit aufbauen.


Sich abgrenzen lernen

Ein starkes Ich kann sich abgrenzen, läßt sich nicht überreden zu etwas, was es eigentlich nicht will, kann (muss) auch einmal nein sagen. Ergebnis: gestärktes Ich = gestärkter Seelenleib = gestärkter Lebensleib = entsprechende körperliche Gesundheit. Der Grad der Immunität eines Menschen zeigt an, inwieweit das Ich seine physische Körperlichkeit bereits durchdrungen hat.

Oben sprach ich von einem "starken Ich". Ein Ich ist aufgrund seines hohen göttlichen Ursprunges her immer stark. Das große Problem ist eher, wieviel von seinem Ich der Mensch aufzunehmen, zuzulassen in der Lage ist. Viele, viele Erdenleben sind notwendig, bis wir in der Lage sind, innere Gelassenheit und Distanz zu den Problemen zu leben, die Balance der Seelenkräfte zu meistern.


Das Ich ist der Steuermann

Beim Therapieren besteht die große Kunst darin, das Ich anzusprechen/zu erreichen. Denn jeder Mensch muß von seinem eigenen Ich aus sich bemühen, heil zu werden. Das kann niemand anders für ihn tun. Was ist zu tun, wenn ein Mensch einfach nicht ansprechbar ist? Die einzige Antwort ist: Liebe entgegenbringen, mit Liebe ist jeder Mensch tief da drinnen zu erreichen. Allerdings muss dazu seitens des Heilers oft sehr viel Geduld aufgebracht werden.

Das (höhere) Ich ist pure Liebe. Liebe ist Wärme/Feuer. Man sagt z.B. von einem Menschen, dass er warmherzig ist, er hat Liebe im Herzen. Man spricht von feuriger Liebe, Liebesfeuer), es ist ausstrahlende Wärme, man spricht auch von einer "warmen Ausstrahlung" eines Menschen). Was da ausstrahlt, ist das höhere ICH. Ausstrahlen ist das Gegenteil von Einsaugen. Das EGO saugt ein, nimmt von anderen Menschen Kraft, Motivation, Wärme. Das EGO will haben. Der liebende Mensch will geben. Wenn der Anschluß an das höhere Ich schlecht gelingt, erkaltet der Mensch. Und ein kalter Organismus wird krank. Viele Menschen sagen von sich, dass sie "cool" sind, und sind stolz darauf. Coole Menschen haben Ansehen. Aber Vorsicht: zu cool, zu kalt ist nicht gesund.

Krebs ist eine "kalte Krankheit". Hier hat ein Ich zu wenig Einfluß auf die Struktur der Körperorgane, ohnmächtig muß es zusehen, wie ein krebsbefallenes Organ wuchert. Wärme muß her. Das kann geschehen durch liebevolle (warmherzige) Zuwendung anderer Menschen, durch Mut machen, Kreativität fördern. Auch durch Mistelpräparate. Die Mistel hat eine besondere Beziehung zu Licht und Wärme, ein aus ihr pharmazeutisch hergestelltes Präparat macht den Körper warm, es entsteht sogar leichtes Fieber, dadurch wird das Ich unterstützt, es kann sich mit dem Körper besser verbinden, es fühlt sich wohler in dem Menschen, es nimmt seinen physischen Leib/seinen Tempel wieder an. Der Wille des Menschen wird auch angeregt. Der Wille ist ebenfalls Wärme, Willenswärme. Die Liebe ist auch Wille, der Wille zu geben.


Be"geist"erung be"feuer"t

Manchmal "läßt uns eine Sache kalt", wenn wir uns nicht mit ihr in Beziehung setzen wollen. Wenn wir uns mit einer Idee, einer Sache oder einem Menschen aktiv verbinden, haben wir ein seelisch-geistiges Wärmeerlebnis. Dies kann bis ins Physische wirken. Wer sich für etwas begeistert, fühlt sich bis in die Gliedmaßen hinein warm. Wärme und Feuer äußern sich in seinem ganzen Wesen. Bei Kranken finden wir nun häufig, daß dieses innere Feuer fehlt. Sie sind teilnahmslos, ohne Ziel, ohne Motivation. Wenn es gelingt, den Kranken aus dieser Teilnahmslosigkeit heraus zu bekommen und ihm Ziele und Interessen zu vermitteln, haben wir eine geistige Wärmequalität in ihm angeregt. Ein Patient, der Interesse an seiner Umgebung entwickelt, der sich wieder Aufgaben und Ziele setzt, zeigt sich nicht allein in Bezug auf therapeutische und pflegerische Maßnahmen kooperativ, er macht es seinem Ich möglich, in seinen Körper wieder einzuziehen. Den kranken Menschen zu motivieren, ist deshalb ein wichtiger Schritt.

Das Ich lebt im Blut, in der Wärme des Blutes. Die Gesundheit hängt (auch) von der Qualität des Blutes ab: zu wenig Ich-Präsenz = schwaches Blut = geringe Immunität, geringe eigene Abwehrkräfte. Wenn sich ein Mensch nicht ausreichend abgrenzt, kann von außen alles Mögliche eindringen und dadurch den Menschen körperlich und seelisch weiter schwächen.

Um ein selbständiges, selbstbewusstes Ich zu werden, muss der Mensch also lernen, sich abzugrenzen. Er muss lernen, zu sich zu stehen, er muss sich eine eigene Meinung bilden (dabei selbstverständlich die der anderen respektieren), niemand darf ungefragt und unerlaubt in seine Seele eindringen. In meinen Seelentempel lasse ich nur den eintreten, von dem ich weiß, dass er sich dort achtsam verhält. Wie in einem irdischen Tempel können "Vandalen" auch in einem Seelentempel Verwüstungen anrichten, wenn wir uns nicht abgrenzen, d.h. durch eine stabile Seelen-Tür sichern, und nur diejenigen herein lassen, zu denen wir - berechtigtes - Vertrauen haben..

Die Seele lässt sich auch mit einem Garten vergleichen: wer auf seinen Garten nicht aufpasst, riskiert, dass ungebetene "Grobiane" ihm seine Beete zertrampeln. Die Gartentür soll schon offenstehen, aber der Gärtner muss geistesgegenwärtig aufpassen, wen er herein lässt.

Krebs ist in unserer Zeit eines unserer grössten Probleme. Der holländische anthroposophische Arzt Dr. Mees sagt: Krebs ist nicht gelachtes Lachen, nicht geweinte Tränen. In anderen Worten: wer nicht aus sich herausgehen kann = wer sein Ich nicht entfaltet/selbständig macht, wer zumacht, ist krebsgefährdet.


Wer nicht mehr durch das Leben wirbelt, hört auf, zu leben

Mit dem Christus in uns, der der Schöpfer ist, und die Quelle des Wassers des Lebens, das Leben selbst, wirbeln wir durch das Leben, leben Lebensfreude. Ein Mensch, der so lebt, ist kein Krebskandidat.

Krebs ist auch ein Ergebnis von Nicht-los-lassen-können. Einen verstorbenen, geliebten Menschen nicht loslassen können, oder einen erwachsen gewordenen jungen Menschen, der das Elternhaus verlässt.

Krebs ist auch: Hoffnungslosigkeit.


Ein Fall aus der Praxis: Ein Mann, Anfang 30, stirbt an Hautkrebs. Er gehört einer Familie an, die über Generationen ein Unternehmen (Familienbetrieb) führt. Er möchte beruflich eigentlich lieber etwas ganz anderes machen. Jedoch: Er läßt sich dazu überreden, das Unternehmen weiterzuführen, der Name der Familie als Firmenname muß erhalten bleiben. Er fügt sich, kann sich seelisch nicht abgrenzen. Äußerlich/physisch grenzt sich der Mensch mit seiner Haut gegenüber der Umwelt ab, in diesem Falle wirkt sich das Sich-seelisch-nicht-abgrenzen-können über die Haut aus: Hautkrebs.


Los lassen!

Noch mal zurück zum Nicht-los-lassen-können. Unser Körper nimmt ständig (durch unser Essen) neue Substanzen auf, verarbeitet, verdaut diese, was er davon gebrauchen kann, integriert er in seine Organe (schon unglaublich weisheitsvoll, wie das geschieht, oder?), was nicht brauchbar ist, wird wieder ausgeschieden. Das kennt jeder. Sind Geist, Seele und Körper in Harmonie, klappt das einwandfrei. Etwas deutlicher gesprochen: kann der Mensch auf der seelischen Ebene loslassen, dann kann der Körper das auf seiner Ebene ebenfalls. Hat der Mensch jedoch auf seelischer Ebene Probleme mit dem loslassen, kriegt der Körper dieses Problem auch, in Form von Verstopfung z.B.

Mit dem Loslassen auf seelischer Ebene ist noch Folgendes gemeint: wir machen ständig unsere Erfahrungen, erarbeiten uns neue Erkenntnisse. Die alten Erkenntnisse dienen uns nicht mehr und dürfen losgelassen werden. Wer meint, er braucht keine neuen Erkenntnisse und Verhaltensweisen im Leben, so wie es früher war, war alles OK und es soll so bleiben, bleibt in seiner Entwicklung stehen und kriegt Probleme. Weil er nicht bereit ist, Altes los- und Neues hereinzulassen. Aber die Grundlage des Menschseins ist ja ständige Veränderung und wachsen: den Horizont erweitern, neue Erkenntnisse erwerben, damit immer mehr Lichter aufgehen, damit auch das Bewusstsein unserer Seele immer umfassender wird, zu dem Zweck haben wir uns ja auf der Erde, wie es scheint der härtesten aller kosmischen Schulen, inkarniert.

Wenn der Mensch also seelisch nicht loslassen kann, kann auch der Körper nicht loslassen. Das wirkt sich nun nicht nur auf den Stuhlgang aus, das wäre sogar das kleinere der Probleme, sondern auch auf die Körperzellen. Und wenn alte Körperzellen nicht abgebaut, losgelassen und ausgeschieden werden, fangen die Körperzellen an, sich anzuhäufen, unkontrolliert zu wuchern. Ergebnis: Tumore, Krebs.


Altes los lassen, damit für Neues Platz ist

Nun gibt es zum Glück in der Pflanzenwelt ein wunderbares Kraut, das die Eigenschaft hat, dem Körper beim Abbau der alten wuchernden Zellen zu helfen, und das ist die Mistel. Das aus der Mistelpflanze gewonnene Lektin hat die Eigenschaft, alte, nicht mehr benötigte Zellen abzubauen. So kann also ein Mistelpräparat hilfreich sein. Aber möglicherweise nur vorübergehend, wenn der Mensch nicht etwas Wesentliches beisteuert, nämlich die seelische Bereitschaft, die Lebenseinstellung, die zum Krebs geführt hat, völlig zu verändern. Wie eine gesundende Einstellung zum Leben aussehen kann, wurde oben ausgeführt.

Das Thema Krebs ist ein sehr schwieriges, was ich oben ausgeführt habe, trifft in vielen Fällen zu, aber es kann auch andere Gründe für Krebserkrankung geben, z. B. karmische, und andere. Betrachten Sie deshalb die Ausführungen nur als Anregung, sich in dieser Richtung mit dem Thema zu befassen. Ich möchte Hoffnung anregen und Mut machen, dass bei einer gezielten Veränderung der Lebenseinstellung oft Heilung möglich ist.


Fels in der Brandung werden

Was ist das Ergebnis der Stärkung des Ichs: Starkes Ich = starkes Blut = starke Immunität = eigene Abwehrkräfte, Fähigkeit zur Abgrenzung, Selbständigkeit und Selbstbewußtsein werden erarbeitet, Liebefähigkeit wird entfaltet, der Horizont erweitert, Gelassenheit erworben, damit Ausstrahlung, Gesundheit, Ausgeglichenheit. Das Ich ist konsequent, es verträgt keine faulen Kompromisse, die man hinterher bedauert. Das Ich ist zwar voller Liebe, muß sich aber selbst erst behaupten lernen, bevor es angesichts der heranstürzenden Fluten "ein Fels in der Brandung" sein kann. Dann kann es sich auch gegen Angriffe durch negative Kräfte wehren, die übrigens nur über den Weg der Ausschaltung der Urteilsfähigkeit in den Menschen eindringen können. Gesunder Menschenverstand / ein klares Beurteilungsvermögen schützen den Menschen. Mit dem Christusbewusstsein in uns kann uns keine Macht in der Welt etwas anhaben, er ist unser bester Schutz. Da erübrigen sich äußere Gegenstände, wie z.B. Amulette oder Ähnliches.


Zuwendung heilt

Wie kann man auf seelischer Ebene helfen? Durch Vermitteln seelischer Wärme, durch Zuwendung.

Die Alltagssprache setzt die seelische Wärme häufig in Beziehung zum Herzen. In diesem Mittelpunkt unseres Seelenlebens erleben wir die Wärmequalität unmittelbar. Für einen warmherzigen Menschen sind typisch Einfühlungsvermögen, Gefühlsreichtum, Vertrauenswürdigkeit, Milde, die Fähigkeit zu verzeihen, kurzum sympathische Eigenschaften. Einen kaltherzigen Menschen erleben wir als hart, abweisend, gefühllos, auf sich bezogen, egoistisch. Wer einen Menschen als warmherzig erlebt, kann sich ihm anvertrauen. In einer seelisch warmen Umgebung fühlen wir uns wohl und angenommen. Zeigt uns jemand die "kalte Schulter", empfinden wir das als eine Zurückweisung. Wo wir seelischer Wärme begegnen, breiten wir uns aus; treffen wir auf seelische Kälte, ziehen wir uns zurück.

Den psychisch kranken Menschen gilt es seelisch aufzubauen, durch Mut machen, durch eine schöne Umgebung, schöne Musik, usw. Das Wesen der Seele ist neben Weisheit auch Schönheit, daher sehnt sie sich danach. Dass Weisheit mit Schönheit zu tun hat, ist ja offensichtlich. Wird der Seele Schönes vermittelt, kann sie gesunden. Wenn ihr aber, wie es in manchen Krankenhäusern oder Kliniken der Fall ist, das Schöne, angenehme, seelisch Aufbauende vorenthalten bleibt, wie kann sie da gesunden? Dazu kommt noch in unserer "coolen Zeit", dass jedem warmherzigen, liebe- und interessevollen Pflegepersonal überall das Leben sauer gemacht wird. Durch kalte Bürokratie, Druck, Kälte.


Musik - oder Krach?

Oder auch: wie soll der Mensch gesund bleiben können in einer hässlichen Umgebung? Oder wenn die Musik, die er sich anhört, gar keine Musik ist, sondern aus nervenden Misstönen besteht? Disharmonie macht die Seele krank, die Disharmonie zwischen Geist und Körper, zwischen dem Menschen und seiner Umgebung, Disharmonie in partnerschaftlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz, usw.

Die Seele ist im Menschen der Bereich zwischen dem Ich und dem physischen Körper, sie ist unsere Gefühlsebene. Das Ich besteht nicht aus Gefühlen, es ist Liebe. Liebe ist tatsächlich kein Gefühl, sie wird aber von der Seele als das Wunderbarste überhaupt empfunden. Ähnlich ist es im Kosmos: Die Seelenwelt, nämlich die astrale oder Sternenwelt, ist der Bereich zwischen Geist und Materie, bzw. Finsternis. In diesem Bereich bricht sich das Licht des Geistes, die Farben entstehen. Da der Seelenleib oder Astralleib des Menschen aus der Substanz der astralen Welt stammt, ist er in der menschlichen Organisation auch die Ebene der Farben. Dadurch kann die Seele mit Farben geheilt werden. Die Weisheit in der Menschenseele ist ein Spiegel der weisheitsvoll gestalteten Sternenwelten.


Auch auf der physischen Ebene ist Wärme wichtig für die Heilung des Menschen. Wie gut tut einem ein warmes Bad oder heisses Duschen, wenn man fröstelt, und nicht zuletzt die Sonnenstrahlen an einem kalten Wintertag! Oder die warme Hand des Pflegers/der Pflegerin auf der Haut eines kranken Menschen, der sich bereits zurückgezogen hat und unter seelischer und körperlicher Kälte leidet.

Bewegung ist Heilung, sagt man. Wer rastet, der rostet. Wenn erst mal ein Mensch eingerostet ist, ist es sehr mühsam, ihn wieder zu entrosten. Wenn das Ich des Menschen Körper und Seele bis ins hohe Alter als seine Instrumente während des Erdenlebens weiterhin benutzen können soll, muss man sich die Mühe machen, auch körperlich fit zu bleiben, durch Gärtnern, Schwimmen, wandern, usw., da gibt es viele Möglichkeiten. Nur eben so viel: wenn der Mensch in körperliche Trägheit versackt, entfernt sich das Ich, das sich betätigen will, allmählich, ganz langsam, bis der Mensch auch geistig-seelisch erstarrt ist. Und dann - "geht nichts mehr".


Leben leben

Zwischen der Seele und dem physischen Körper, den sie durchdringt und ständig regeneriert, haben wir unsere Lebensorganisation, unseren Lebens- oder Ätherleib. Diese Lebenskräfte nennt der Inder Prana, der Chinese Chi, der Japaner Ki, durch Reiki bekannt geworden. In fernöstlichen Überlieferungen werden sie neutral als Energien bezeichnet. Es handelt sich jedoch hier nicht um neutrale Energien, sondern es sind aus dem Göttlichen ausströmende, heilende, aus Liebe geschenkte Lebenskräfte, das Wasser des Lebens in der Bibel.

Mit dem Christusbewusstsein in seiner Seele ist der Mensch in der Lage, heilende Kräfte an andere Menschen, die diese benötigen, weiterzugeben. Diese Kräfte strömen in den Menschen durch das Haupt hinein, von dort zum linken Fuß, dann zur rechten Schulter, zur linken Schulter, zum rechten Fuß, zurück zum Haupt. Dieses Strömen hat die Form eines Pentagramms, das deshalb das Symbol ist für den lebendigen Menschen. Wie so viele Symbole, besonders die, die für den Menschen heilig sind, wird auch das Pentagramm gelegentlich umgekehrt getragen, wie auch das Kreuz. Wer hat ein Interesse daran?

Die Lebenskräfte strömen über die Hände des Menschen wieder hinaus. Wer die rechte Einstellung zu seinem inneren Göttlichen und damit zu seinen Mitmenschen hat, kann diese ihn durchströmenden Lebenskräfte anwenden, um damit kranke Menschen zu heilen. Hier gibt es dann Probleme, wenn diese Heilfähigkeit genutzt wird, nur um Geld zu verdienen, dann hören diese Kräfte nämlich auf zu fliessen.

Ein Beispiel aus Afrika: Ein Heiler war für seine außergewöhnlichen Heilerfolge bekannt. Diese Erfolge führten dazu, dass eines Tages ein schickes, großes Auto vor seiner Haustüre stand. Nach einiger Zeit hörte man nichts mehr von ihm.

Hier haben wir es mit einem objektiven Problem zu tun. Auch ein liebevoller, sich dem Nächsten widmender Heiler muß ja von irgend etwas leben! Manche Heiler machen das so, dass sie eine Art "Opferschale" bereit halten, in die der Behandelte das hineinlegt, was er für die Arbeit des Heilers für angemessen hält.


Neue Zeiten sind angebrochen

Was ist der Unterschied zwischen den traditionellen Heilmethoden Asiens und christlichen Heilmethoden?

Als die göttliche Quelle des Lebens noch nicht Mensch war (was anläßlich der Kreuzigung und Auferstehung auf Golgatha geschah), sondern vom Kosmos aus in die Menschheit strömte, streckte der indische Heiler eine Hand, mit der Handfläche nach außen in Richtung Kosmos, um von dort die Lebenskraft - Prana - zu empfangen, die dann durch ihn durchströmte und mit der anderen Hand zu dem Kranken geleitet wurde. Solche Bilder sehen wir in Büchern, wo es um die Arbeit mit Prana geht. - Der Christ faltet zum Gebet sein Hände. Warum? Weil seit Golgatha der Christus in uns ist, so weit wir ihn in uns hereinlassen, durch das Falten der Hände schließen wir einen inneren Liebes- und Heilungsstrom. Da draußen brauchen wir Gott nicht mehr zu suchen, nur in uns und unseren Mitmenschen. Das ist der Unterschied zwischen den alten und den neuen Zeiten. Auch zwischen Altem und Neuem Testament.


"Unser tägliches Brot gib uns heute" - körperliches - aber auch seelisches und geistiges!

Im Zusammenhang mit unserer Gesundheit ist die richtige Ernährung von großer Bedeutung. Der Geist, das Ich kann sich nur entfalten, wenn seine körperliche Grundlage ihm dies erlaubt, wenn sein Instrument, das er auf der Erde für das Leben in der Materie braucht, in Ordnung ist, funktioniert. In einem kranken Körper, oder sogar bei einer schweren körperlichen Behinderung, kann das Ich sich nicht manifestieren, nicht entfalten. Ein noch so guter Geigen- oder Gitarrenspieler kann seinem Instrument nicht die gewünschten Töne entlocken, wenn Saiten gerissen sind.

Durch bewusst gestaltete Ernährung wird schon sehr viel bewirkt. Der Begriff Lebensmittel sagt ja eigentlich aus, dass es sich um Mittel handelt, die man zum Leben braucht. Auf biologische Weise angebaute Pflanzen können solche Lebensqualitäten noch bieten.

Warum haben die Pflanzen als Nahrungsmittel eine Wirkung auf den Menschen? Um das zu verstehen, muss man wissen, dass die in Pflanzen, auch Tieren und Mineralien, enthaltenen Prozesse, Qualitäten, Eigenschaften, Urbilder, vor langen Zeiten auch Teil der menschlichen Organisation waren. Sie wurden durch die den Menschen bildenden Schöpfermächte (unter der Leitung des Christus) aus der menschlichen Organisation herausgenommen, damit sich im Menschen nur bestimmte, gezielt so gewollte Eigenschaften weiter entwickelten. Die aus dem Menschen heraus genommenen Prozesse kamen zu einer irdischen Verkörperung und sind jetzt die uns umgebenden Naturreiche. So wird es verständlich, wie eng Mensch und Natur zusammen gehören, warum Prozesse in der Natur den im Menschen vor sich gehenden Prozessen entsprechen, weil sie gleichen Ursprungs sind, aber auch, dass der Mensch allen Grund hat, die Tier- und Pflanzenwelt zu achten und zu lieben, weil sie Eigenschaften leben, die uns Menschen ja nicht unbekannt sind, weil wir sie, abgedämpft, auch haben. Und wie geht der Mensch mit der Natur, die zu uns gehört, ein Teil von uns ist, um? Da gibt es für uns in der Zukunft, die übrigens schon begonnen hat, noch viel zu tun und wieder gutzumachen.


Die Natur besteht aus "verzauberten" Wesen

Weil also die Prozesse in der Natur - in Pflanzen, Mineralien und Tieren - den Vorgängen im menschlichen Körper, in unseren Organen, entsprechen, kann der Mensch sie zur Erhaltung oder zum Aufbau seines Körpers nutzen. Das geschieht, wenn wir gesunde Nahrungsmittel in Form von Gemüse, Salaten, Früchten, Nüssen usw. in uns aufnehmen. Während des Verdauungsvorganges im Körper des Menschen werden die in der Pflanze enthaltenen Prozesse, Qualitäten, Eigenschaften von der Materie getrennt. Die materielle Substanz wird nicht benötigt und vom Körper ausgeschieden. Die geistig-lebendigen Prozesse dagegen, werden über das Blut den Organen zugeführt und können sie aufbauen, ergänzen, gesunden.

Wenn es also nicht auf die materiellen Substanzen ankommt, die lediglich die Träger von geistig-seelisch-lebendigen Prozessen, oder Wesen, sind, dann erklärt dies auch, warum potenzierte Heilmittel auf den menschlichen Organismus eine gesundende Wirkung haben können, selbst wenn unter dem Mikroskop keine materiellen Bestandteile mehr festgestellt werden können. Und es ist ja sogar so: je höher die Potenz, um so stärker die Wirkung. Warum ist das so?

Die materielle Substanz der Pflanze trägt das Pflanzenwesen. Dadurch, dass das geistig-seelisch-lebendige Pflanzenwesen mit Materie ausgefüllt ist, wird es stofflich-sinnlich sichtbar. Ohne Materie bliebe es sinnlich unsichtbar, würde aber selbstverständlich als Energieform existieren. Das Pflanzenwesen ist also in der Materie verzaubert. Durch den pharmazeutischen Prozess (ein solcher ist auch die Verdauung in unserem Körper) wird das Pflanzenwesen entzaubert, von der Materie befreit, kann sich entfalten, sich in der menschlichen Organisation mit den ihm verwandten Organ-Bildern verbinden, diese ergänzen, heilen.


Kann der Mensch von Licht leben?

Die Stoffe, welche die materielle Substanz unseres physischen Körpers ausmachen, werden hauptsächlich durch die Sinnesorgane, die Haut und die Lunge aufgenommen, "in äußerst feiner Dosierung". Unser Körper besteht demnach also nicht aus den Stoffen der Nahrung, die wir zu uns genommen haben, diese verlassen unseren Körper wieder nach der Verdauung.

In diesem Zusammenhang ist die "Lichtnahrung" zur Zeit im Gespräch. Es gibt Menschen, die nur von Licht leben, die tatsächlich keine materielle Nahrung zu sich nehmen. Es gibt dazu inzwischen schon Einiges an Literatur. Die Zukunft hat auch hier schon begonnen.

Der Stein der Weisen

Der Mensch ist also im Wandel, besonders zur Zeit. Dieser Wandel findet auf allen Ebenen statt: der Ebene des Geistes (des Ichs), der Seele (von der Lilith zur Maria-Sophia), energetisch (von fester zur Lichtnahrung), aber auch körperlich.

Der physische Körper des Menschen ist von Ursprung und Veranlagung her ein unsichtbarer oder durchsichtiger Kräftezusammenhang. Er ist beim Durchgang durch die immer dichter werdende Materie sterblich geworden, weil die Materie ihn immer mehr ausfüllte und damit bestimmte. Zur Zeit ist es noch überwiegend so, dass nach dem Eintreten des Todes der materielle/physische Körper auf der Erde zurück gelassen wird und sich dann allmählich auflöst (wenn er nicht verbrannt wird) und seine materiellen Bestandteile wieder Mutter Erde übergeben werden.

Das wird in Zukunft anders sein: in der Zeit zwischen Kreuzigung und Auferstehung des Christus-Jesus hat dieser den sterblichen Menschenleib zu einem unsterblichen umgewandelt, "durch Heraustreiben der Materie", wie es Rudolf Steiner formuliert. Man hätte die übrig gebliebene Asche zwischen den Felsen materiell sehen können. Der dadurch entstandene unsterbliche Auferstehungsleib wird der zukünftige Leib des Menschen sein, vorausgesetzt, der Mensch lebt das Christusbewusstsein. Tut er das nicht, bleibt er sterblich.

Auch der unsterbliche zukünftige Leib des Menschen besteht durchaus aus Materie. Aber das wird eine sehr feine, feinstoffliche Materie sein. Ein sehr feiner Kohlenstoff, vergleichbar mit dem Diamanten, der ja auch durchsichtig ist. Diese sehr feine Materie ist das, was die Weisen der Vergangenheit mit dem Stein der Weisen gemeint haben.

Ist der Mensch noch echt?

Otto Normalverbraucher macht sich normalerweise keine Gedanken darüber, was er seinem Körper zumutet, wenn er gen-manipulierte Nahrungsmittel isst, was er damit seinem Organismus und seinem Ich antut. Man kann es ahnen, aber auch schon wissen, wenn man sich informiert. So viel ist uns schon klar: gen-manipulierte Nahrungsmittel haben ihren Ursprung nicht in göttlicher Weisheit und Liebe und Harmonie!


Auf den Scheiterhaufen!

Den Zusammenhang von Pflanzen, bzw. allen Substanzen in der Natur, mit der menschlichen Organisation haben Heilkundige in allen Kulturen, so alt sie auch sind, gekannt. Zu allen Zeiten haben daher heilkundige Priester gewusst, wie man aus Natursubstanzen Heilmittel herstellt, wie man aus ihnen durch einen pharmazeutischen Prozess Mittel herstellen kann, die dem Menschen Kräfte zur Selbstheilung zuführen. In vergangenen Jahrhunderten haben Kräuterweiblein noch um die Lebensprozesse und ihre Ursprünge gewusst. Diese unliebsame Konkurrenz ließ man zu gewissen Zeiten in der Geschichte als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Sie wussten nämlich zuviel, sie schauten dank ihrer Hellsichtigkeit in die geistig-seelischen Hintergründe, und damit durchschauten sie auch die Machenschaften der Machthaber in den diversen Einrichtungen. Natürlich gab es auch noch andere Gründe, unliebsame Mitmenschen los zu werden: Eifersüchteleien, Neid, Probleme mit der Verwandtschaft, ...

Die Scheiterhaufen tragen heute andere Namen.

Allerdings werden jetzt in den Medien Namen genannt, heiße Fernsehdiskussionen werden aktuell geführt. Es kommt alles ans Licht. Sogar die Heuschrecken, von denen in der Apokalypse des Johannes die Rede ist, sind Gegenstand von heißen Auseinandersetzungen zwischen Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft. Von Heuschrecken weiß man, dass sie alles auffressen, was ihnen in den Weg kommt, und dann weiterziehen. In der Apokalypse des Johannes wird gesagt, dass die Heuschrecken göttlicherseits für eine begrenzte Zeit zugelassen werden. Für eine begrenzte Zeit deshalb, weil sonst die Menschheit darunter zugrunde gehen würde.


Manipulation findet auf allen Ebenen statt

Viele Menschen, die der Chemie nicht trauen, verlassen sich lieber auf die Kräfte aus der Natur. Warum? Weil doch noch ein Gespür davon vorhanden ist, dass man sich auf die göttliche Weisheit, die sich in der Natur manifestiert, verlassen kann. Und dieses Gespür ist dabei, sich wieder zu entfalten. Es gibt Mut machende Nachrichten: In den USA, auch in England, war der Widerstand aus der Bevölkerung gegen gen-manipulierte Nahrungsmittel so enorm, dass sich große Konzerne entschließen mussten, Milliarden-Investitionen in die Genmanipulation abzuschreiben, und sich wieder biologischen Methoden zuzuwenden. In Europa stehen wir vor dem Problem, dass wir uns gegen einen gnadenlosen EU-Bürokratismus wehren müssen, der sich dem Druck einer mit gen-manipulierten Pflanzen Riesengewinne machenden Industrie beugt. Diese Situation nimmt vielen Menschen die Motivation, sich für eine auf einem niedrigen Niveau alles gleich machende EU zu begeistern. Aber zum Glück gibt es auch viele Streiter für ein menschengemäßes Europa.

Es tut sich viel Positives in der Menschheitsentwicklung. Es besteht kein Grund, zu verzweifeln. Das Ganze ist ein längerer Prozess, und die alten Strukturen sind stark, aber sie schwanken schon arg, es kracht laut und unüberhörbar in dem alten Gebälk.

Denn der Mensch ist zur Freiheit bestimmt. Wir brauchen die Probleme, um daran unser Bewusstsein zu trainieren. Der Mensch braucht Zeiten der Finsternis, damit in ihm eine Sehnsucht nach Licht entsteht. Und die lichtvollen Zeiten, Zeiten der Nächstenliebe, der Harmonie, der gelebten Weisheit, warten darauf, dass die Menschen sich nach ihnen sehnen. Und dann kommen sie auch. Es hängt vom Willen der Menschen ab!

Die Zukunft der Menschheit wird so sein, wie die Menschen sie haben wollen und jetzt vorbereiten.


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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.


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Ist die Kugel aus dem Lauf, hält kein Teufel sie mehr auf.
Alter Jägerspruch

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Der Bach verlöre sein Murmeln, würden wir die Steine entfernen.


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Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit.
Dürrenmatt

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Nur der Dummkopf weiß alles, der Kluge läßt sich gern belehren.

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Furcht macht fanatisch.

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Wir müssen uns daran gewöhnen: an den wichtigsten Scheidewegen unseres Lebens stehen keine Wegweiser.
Hemingway

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Manch einer verdankt seinen Erfolg den Ratschlägen, die er nicht angenommen hat.


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Nur wenn sie reif ist, fällt des Schicksals Frucht.

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Lernen ist wie Rudern gegen den Strom - sobald man aufhört, treibt man zurück.


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Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.


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Phantasie ist wichtiger als Wissen.
Albert Einstein

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Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und erfolgreich durch Beispiele.


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Wenn die anderen glauben, am Ende zu sein, muß man erst anfangen.
Konrad Adenauer

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Unwissenheit ist der Humus, auf dem die Ängste gedeihen.


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Die Dummen sind immer so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.


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Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemand überholt werden.


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