VITASOPHIE

Über das Böse


Auch das Böse entstammt dem Göttlichen

Unter dem "Bösen" stellt man sich zunächst einmal spontan ein gehörntes Wesen vor, das außerdem sehr haarig ist und einen Pferde- oder Bocksfuß hat. Eventuell hat es noch einen Dreizack in einer Hand. So stellen wir uns doch den Teufel vor, der das Böse repräsentiert, bzw. das Böse ist.
Das Böse, die Finsternismächte, Widersachermächte, Teufel, Satan, ... auch hierfür gibt es in allen Kulturen viele Namen, entstammt, wie alle Wesen im Kosmos, dem göttlichen Urgrund. Im Laufe der Evolution hat sich jedoch ein Teil der Wesen beim Durchgang durch die Finsternis einseitig entwickelt. Sie haben zwar göttliches Bewusstsein / Weisheit, und damit Intelligenz, jedoch ist z.B. Intelligenz ohne Liebe kalt, damit eine Einseitigkeit. Eiskalte Intelligenz macht alles machbar, berücksichtigt aber nicht die Konsequenzen (Beispiel Atombombe, Gentechnik,...).
Eine andere Einseitigkeit ist der Bereich aufwallender Emotionen, die nicht vom Denken unter Kontrolle gehalten werden. Hier besteht die Gefahr, dass Menschen, die sich nur auf ihre Gefühle verlassen, ohne sich zu informieren und damit Erkenntnisse erlangen, manipuliert werden.

Die Wirkung von Symbolen

So geschah es z.B. in der Nazizeit: mit Symbolen, die im Unterbewussten der Menschen eine Wirkung haben, wurde die Gefühlswelt der Menschen missbraucht. Die Swastika/das Hakenkreuz ist ursprünglich das Symbol für das zweiblättrige Stirnchakra, steht also für die Entwicklung des Denkens im Menschen (ausgerechnet!). Von wehenden Fahnen wurden Seelenschwingungen angeheizt. Mit der großen Bedeutung der Symbole waren die führenden Persönlichkeiten im Dritten Reich sehr wohl vertraut, man befasste sich sehr intensiv mit schwarzem Okkultismus. Der "Führer" hatte stets seine Schwarzmagier und Hellseher an seiner Seite.

Den bösen Mächten fehlt die von Liebe getragene Moral.

In diesem Zusammenhang: was ist der Himmel, was ist die Hölle? Himmel und Hölle sind keine geographischen Orte im Universum. Der Himmel ist für den Menschen die Anwesenheit von Liebe! Je nach Grad seiner Verliebtheit schwebt der Mensch sogar im 7. Himmel! -

Die Hölle ist die Abwesenheit von Liebe.

Gott ist in uns Menschen Mensch geworden, um dank des speziell zu diesem Zweck geschaffenen physischen Leibes in der Materie präsent sein zu können. Unser Körper ist Gottes Körper, unsere Hände sind seine Hände. Durch die Augen der Menschen - seiner Söhne und Töchter, die er selbst ist - schaut sich Gott seine Schöpfung von außen an. Durch jeden Menschen sieht er seine Schöpfung auf eine andere, individuelle Weise. Der Mensch, und damit Gott, der Christus in uns, erlebt so die Auswirkungen von einseitigen Verhaltensweisen in der täglichen Lebenspraxis, auch, wie dadurch Karma entsteht mit all seinen Konsequenzen.


Kosmos und Mensch in Balance

Durch das Erleben und dann mühsames Wieder-Ausgleichen der Einseitigkeiten kommt zunächst der Mensch selbst allmählich wieder in Balance. Die nächsten Schritte werden dann sein, auch draußen im Kosmos dazu beizutragen, dass die im Laufe von Äonen entstandenen Einseitigkeiten wieder in Balance kommen, der Kosmos geheilt wird.

Wir fangen erst an, das Leben bewusst zu erkennen

Kommen wir zurück in die Gegenwart. Noch sind wir dabei, uns abzustrampeln und uns in dieser Vorbereitungsphase die notwendigen Erkenntnisse zu erarbeiten. Wir fangen ja erst an, uns allmählich selbst zu erkennen, uns ein Wissen um unseren Ursprung und den Sinn des Lebens zu erarbeiten. In dem Maße, wie es uns gelingt, die Vorgehensweise / Denkweise unserer einseitig entwickelten Brüder (um solche handelt es sich bei den sogenannten "bösen Mächten") kennenzulernen, und zu verstehen, welchen negativen Einfluss sie in der Vergangenheit auf uns hatten, können wir unser Bewusstsein verändern, in Balance kommen, und damit unseren "auf die schiefe Ebene" geratenen Brüdern im Kosmos dabei helfen, zur göttlichen Liebe zurück zu finden, ebenfalls wieder in Balance zu kommen.

Der Mensch muss sich mit dem Bösen verständnis- und liebevoll befassen

Das wird also unsere Aufgabe als Menschen sein. Das Böse umwandeln geht nicht mit Gewalt. Es kann nur funktionieren, wenn wir uns dem Bösen gegenüber vorbildlich verhalten, Herzlichkeit, Verständnis, Offenheit und Toleranz vorleben (allerdings uns auch nicht alles gefallen gelassen, da müssen wir uns schon sehr deutlich schützen). Dann lernt das Böse dazu, bekommt eine Anregung "in seinem Innersten", sich auf die Suche nach der göttlichen Liebe zu machen.


Auch das Böse sehnt sich nach Liebe

Denn alle Wesen, auch die finstersten, haben "tief da drinnen" noch einen und wenn auch nur klitzekleinen Rest von Liebe, einen kleinen Funken aus dem göttlichen Feuer. Denn aus dem Kosmos, dessen Grundlage die Liebe ist, stammen sie ja auch ursprünglich ab. Diesen glimmenden Funken, namens Hoffnung, zu erreichen und anzufachen, ist eine Kunst, die wir Menschen erst erlernen müssen. Dazu müssen wir aber bei uns selbst erst mal anfangen, denn ganz viel Hoffnung können wir alle beim derzeitige Stand der Menschheitsentwicklung selber gut gebrauchen.


Ein nachahmenswertes Vorbild sein

Es ist hier ähnlich wie bei der Kinder-"Erziehung": die Eltern sollen den Kindern nicht beibringen, manchmal mit Gewalt, sich anständig zu verhalten, sondern ihnen ein gutes Vorbild sein, das nachahmenswert ist. Dann entfalten sich die Kinder nach dem guten Vorbild. Dazu müssen natürlich die Eltern erst einmal bei sich selbst anfangen, sich selbst erziehen. Wenn der Vater, oder die Mutter, mit der Zigarette zwischen den Zähnen dem Nachwuchs erklärt, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, funktioniert das nicht. Das vorbildliche Verhalten der Eltern ist natürlich nur einer von mehreren Faktoren, die bei der Entwicklung des jungen Menschen eine Rolle spielen, aber ein sehr wichtiger. Nur Vorbild sein, reicht natürlich nicht, auch Toleranz hat ihre Grenzen. Manchmal ist es auch wichtig, dass die Eltern sich schützen. Aufopferung ist nie angebracht.


Dem Terrorismus keine Chance

Ein Beispiel dafür, dass dem Bösen mit Gewalt nicht beizukommen ist, ist der aktuelle weltweite Terrorismus. Wenn der Westen mit gutem Beispiel vorangehen würde, dessen Nachahmung sich lohnt, Liebe und Verständnis, Gerechtigkeit, Achtung und Hilfsbereitschaft vorleben würde anstelle von Missachtung und Ausbeutung der Menschen, hätten die bösen Mächte, die hinter dem Terrorismus stehen, keine Chance.

Vor dem Bösen müssen wir uns allerdings auch schützen, wir müssen sehr auf uns aufpassen, bei allem Vorleben der oben erwähnten Tugenden. Das kann dadurch geschehen, dass wir uns mit dem Bösen befassen, uns darüber informieren, welche Kräfte es gibt, nämlich die unterschiedlichsten, diese bewusst kennen lernen, und uns gegen jede Beeinflussung abgrenzen. Und die Beeinflussung seitens der bösen Mächte ist sehr subtil. Da diese Wesen keine Moral - keine Liebe - kennen, aber sehr intelligent sind, intelligenter als wir Durchschnittsmenschen, versuchen sie mit immer neuen Tricks, die Menschen im Sinne ihrer Interessen zu beeinflussen.


Die elektronische Verführung

Das kann z.B. über die Computertechnik und alle anderen elektronischen Techniken geschehen. Wir müssen uns sehr intensiv damit befassen, und sie gründlich kennenlernen, und dann beherrschen, damit nicht die Computertechnik uns beherrscht. Darin liegt eine riesengroße Gefahr, wenn wir uns zu lässig und bequem verhalten. Auch ist es gefährlich, zu lange Zeit in die elektronische Technik einzutauchen. Die Matrix-Trilogie deutet darauf hin.

Auch hier haben wir es wieder mit einer Medaille mit zwei Seiten zu tun, und mit der Gefahr der Einseitigkeit. Nützlich ist diese Technik zweifellos, wenn wir sie dazu benutzen, dass sie uns im täglichen Leben dient, denn uns steht mit dem Internet eine schier unglaubliche Fülle von Informationen zur Verfügung. Ein weiteres positives Ergebnis kann sein, dass Menschen sich kennenlernen, sich austauschen und begegnen können, die ohne Internet wahrscheinlich nichts voneinander gewusst hätten.


Der Computer macht es uns bequem

Eine negative Kehrseite der Medaille besteht in der Gefahr der Isolation einzelner Menschen. Wenn man alles über den Computer abwickelt, finden keine Begegnungen zwischen Menschen mehr statt, wenn alles bequem über den Computer abgewickelt wird, wird auch der Mensch bequem, betätigt sich nicht mehr ausreichend körperlich, wird träge, auch geistig-seelisch. Trägheit führt zu Krankheiten, es geht gesundheitlich bergab.
Wir haben hier wieder ein Beispiel für die anzustrebende Mitte, das richtige Maß, den Ausgleich: es gilt, die Balance zu finden zwischen Angst vor dem Computer, ihn daher völlig vermeiden, und übertriebenes, ausschließliches evtl. nächtelanges Am-Computer-sitzen.


Was motiviert das Böse?

Eine Frage liegt noch nahe: warum versuchen denn die bösen Wesen überhaupt, den Menschen nach ihrem Denken zu beeinflussen? Wieso sind sie daran überhaupt interessiert? Sie können einfach nicht anders, sie verstehen den Menschen nicht! Denn der Mensch ist ja seinem Wesen nach Liebe und Weisheit, wir sind das Ebenbild der Gottheit, und diese ist die im Kosmos waltende göttliche Liebe und Weisheit, aus der die "bösen" Wesen herrausgefallen sind, sie wissen nicht mehr, was Liebe ist. Sie denken, dass mit dem Verhalten dieser seltsamen Menschen etwas nicht stimmt.


Das Böse fühlt sich durch das vom Menschen ausstrahlende Interesse berührt und ertappt, zieht sich aber zunächst einmal zurück, probiert es dann noch einmal, und noch einmal. Der Mensch ist aber längerfristig der Stärkere, vom Potential her, weil er ja das ganze Göttliche als Substanz in sich hat. Der Mensch wirkt äußerst anziehend auf das Böse. Auch hier: lebt er ihm ein gutes Beispiel vor, nämlich Interesse, Achtung und Liebe, aber auch Selbstschutz, kann er das Böse motivieren, all das nachzuahmen.

Lernen durch das Erleben von Kontrasten

Der Mensch lernt durch das Erleben - und Erleiden - des Bösen erst so richtig dessen Gegenteil, die Schönheit der Wahrheit und Liebe und Güte bewusst zu schätzen. So verhilft uns das Böse zu unserer Weiterentwicklung zu freien, selbstständigen Geistern, Gottessöhne und -töchter, die sich nicht mehr von anderen Wesen bestimmen lassen, sondern aus eigener Entscheidung und Überzeugung ihr Leben auf neue, nämlich bewusste Weise gestalten. Und nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das Leben der ganzen Menschengemeinschaft und des gesamten Kosmos, der dadurch einmal eine neue Schöpfung sein wird


Der zukünftige unsterbliche Leib des Menschen

Diese neue Form, göttliche Liebe, Weisheit und Harmonie im ganzen Kosmos für alle Ewigkeiten leben, zu erhalten und zu sichern, und zwar auf allen Ebenen (geistigen, astralen und materiellen) wird deshalb möglich sein, weil für den Menschen ein unsterblicher physischer Leib geschaffen wurde. Das war die Tat des Christus, des Mensch gewordenen Gottes, nach seinem Menschentode am Kreuz, am dritten Tage aufzuerstehen, in einem von ihm umgewandelten physischen Leibe. Der Auferstehungsleib des Christus ist in Zukunft der unsterbliche Leib des Menschen, der vor dem Zeitpunkt des Golgatha-Ereignisses ja noch sterblich war.

Das Besondere an diesem unsterblichen physischen Leib ist, dass seine feine geistige Beschaffenheit (seine Substanz ist das, was als der "Stein der Weisen" bezeichnet wurde, eine Art Kohlenstoff, wie der Diamant, aber sehr fein und plastisch, ein unsichtbarer oder durchsichtiger Kräftezusammenhang) es dem Menschen erlaubt, jederzeit und überall im Universum präsent sein zu können, in den höchsten geistigen Bereichen und in materiellen Welten, ohne zeitliche und räumliche Begrenzungen, um dort für göttliche Ordnung und Harmonie zu sorgen.


Das Ich und seine Seele - Prinz und Prinzessin

Bis dahin ist noch ein langer und mühsamer Weg zu gehen, sind noch viele Erfahrungen, angenehme und unangenehme, zu machen. Nicht nur hat der Mensch weiterhin noch sein Ich zu entwickeln und zu strukturieren, selbstständig und selbstbewusst zu werden, sondern auch an seinen Seelenkräften, nämlich dem Denken, Fühlen und Wollen, zu arbeiten. In den Märchen ist das Ich der Prinz, der ausreitet, um Abenteuer zu bestehen, der mit dem Drachen und anderen heftigen Widerständen kämpft, bevor er sich eines Tages mit der Prinzessin, die ein Symbol für die Seele des Menschen, sein Weibliches, ist, vermählen kann. Bis es so weit ist, muss das Aschenputtel noch viele Erbsen und Bohnen aus der Asche heraus sortieren, d.h. die Menschenseele muss noch viele Dinge im Leben auf die Reihe kriegen, schmutzige Arbeiten verrichten, bis einmal "der Schuh passt" und Prinz und Prinzessin, nämlich das Ich und seine Seele, echter König und echte Königin sein können, die in ihrem Reich für Harmonie sorgen.


In dem oben erwähnten Märchen "Aschenputtel" erfahren wir aber auch, dass ihm beim Sortieren der Erbsen und Bohnen sehr geholfen wurde. Ohne diese ständige Hilfe "von um uns herum", durch unseren Engel und andere Helfer, wäre unsere Entwicklung während unseres Erdenlebens auch nicht zu schaffen. Dafür ist unser im Kosmos an und für sich unbegrenztes Bewusstsein während unseres Erdenlebens zu sehr gedämpft. Und zwar deshalb, weil wir dadurch gezwungen sind, uns sehr zu bemühen. Und es ist gerade dieses sich-Abmühen, wodurch wir uns Seelenkräfte erwerben, die uns zur Selbstständigkeit und Freiheit verhelfen.


Im Tarot wurden einmal die für die Menschheit wichtigen Symbole zusammengefasst, damit sie nicht verloren gehen. Eines diese Symbole ist die Waage. Die Symbolik ist folgende: die Waage besteht aus zwei Waagschalen, für die eine ist der einzelne Mensch zuständig, für die andere Gott, oder die geistige Welt. In dem Maße, wie der Mensch seine Waagschale mit seinen Bemühungen, Anstrengungen, seinem Interesse füllt, wird die andere Waagschale göttlicherseits reichlich gefüllt, mit allen Hilfen, die der Mensch braucht.
Wenn der Mensch in seine Waagschale nichts rein tut, geschieht nichts.


* * * * * * * * * *

Was wärst du, Wind, wenn du nicht die Bäume hättest zu durchbrausen;
was wärst du, Geist, wenn du nicht Leiber hättest, drin zu hausen!
All Leben will Widerstand. All Licht will Trübe. All Wehen will Stamm und Wand,
daß es sich dran übe.
(Christian Morgenstern)

* * * * * * * * * *

Das Böse entsteht immer da, wo die Liebe nicht ausreicht.
(Hermann Hessse)

* * * * * * * * * *

Kein Mensch ist dein Feind, kein Mensch ist dein Freund,
jeder Mensch ist dein Lehrer.
Chinesisches Sprichwort

* * * * * * * * * *
Gottes Mühlen mahlen langsam,
mahlen aber trefflich fein,
was durch Langmut er versäumt,
holt er durch Strenge wieder ein.

* * * * * * * * * *

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Güte und Liebe, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.
(Alfred Delp)

* * * * * * * * * *

Laß nur den Menschen denken, Gott wird es dennoch lenken. -
Nein, mög' auch Gott es lenken, der Mensch soll dennoch denken.
W. Müller

* * * * * * * * * *

Wenn die Menschen über Plänen grübeln, lächeln die Götter.

* * * * * * * * * *

Sei stark, o Herz, ertrage still der Seele tiefes Leid -
denk, daß der Herr es also will, der fesselt und befreit,
Und traf dich Gottes Hand auch schwer, in Demut nimm es an -
er legt auf keine Schulter mehr, als sie ertragen kann.

* * * * * * * * * *

O, fasse Mut! Wenn du auch weinst und leidest manches Jahr -
es kommt die Zeit, wo du begreifst, daß alles Segnung war.

* * * * * * * * * *

Herr, laß geschehen, was Du willst: Ich bin bereit!
Auch wenn Du nie mein Sehnen stillst in dieser Zeit.
Bist ja der Herr der Zeit, das Wann ist Dein.
Dein ewiges Jetzt, einst wird es mein.
(E. Stein)

* * * * * * * * * *

Man ist nur insofern etwas, als man etwas für andere ist.
Goethe

* * * * * * * * * *

Gott schließt keine Tür, ohne eine andere aufzumachen.

* * * * * * * * * *

Freiheit ist der Zweck des Zwanges,
wie man eine Rebe bindet, daß sie statt im Staub zu kriechen
frei sich in die Lüfte windet.
(Fr. W. Weber)

* * * * * * * * * *

Einen gütigen Menschen umschwärmen Engel
wie Bienen eine blühende Linde.
F. W. Faber

* * * * * * * * * *

Die Trennung wirkt auf die Liebe wie der Wind auf die Flamme:
die große entfacht er zur verzehrenden Glut, die kleine erstickt er.

* * * * * * * * * *

Leere Kornähren stehen hoch, schwere Ähren und volle Köpfe neigen sich.

* * * * * * * * * *

Der hat sein Leben am besten verbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht.
Petzold

* * * * * * * * * *